Chris spielplatz

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Virtueller Schutz

Physischer Schutz

Physischer Schutz im Alltag

Physischer Schutz in den Ferien

Ferien sind schön
Ferien sind toll

Ferien waren schön
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Datei:FortiCompanionToTechnicalSupport V2.10.pdf


Reliable Logging

Wie aktiviere ich Reliable Logging?

Aktivierung von Reliable Logging führt zum Wechsel des Transportprotokolls beim Transfer der Logs von FortiGate zu FortiAnalyzer oder Syslog. Das Transportprotokoll wechselt von UDP zu TCP. TCP hat folgende Vorteile:

- Reihenfolge der Daten bleibt unverändert
- Bestätigung im Fall eines erfolgreichen Transfers
- Verwendung von SYN, SYN-ACK, ACK handshake

Wählt man FortiAnalyzer als Option für Remote Logging im GUI, dann wird Reliable Logging automatisch aktiviert. Im CLI muss Reliable Logging mit folgendem Befehl aktiviert werden:

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
 # config log fortianalyzer setting 
      set reliable [enable/disable]

Wählt man Syslog als Option für Remote Logging, ist im CLI folgender Befehl nötig: CLI muss Reliable Logging mit folgendem Befehl aktiviert werden:

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
 # config log syslogd setting 
      set mode udp | reliable | legacy-reliable   
 
 (Hinweis: Bei legacy-reliable wird Port 601 als Standard festgelegt)

Wählt man FortiCloud als Option für Remote Logging, ist TCP bereits festgelegt.

Wie aktiviere ich OFTPS um Log-Transfers zu verschlüsseln?

Bei aktiviertem Reliable Logging kann der Transfer der Logs von FortiGate zu FortiAnalyzer zusätzlich verschlüsselt werden, durch Verwendung von OFTP (SSL-verschlüsselt). Dies ist zu empfehlen, wenn der Transfer in einem unsicheren Netzwerk stattfindet.

Folgender Befehl im CLI inklusive Konfiguration des enc-algorithm und Aktivierung des Reliable Logging:

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # log fortianalyzer setting
         enc-algorithm [high-medium | high | low]
         set reliable enable 
   end

Authentifizierung

Troubleshooting

Im GUI findet man unter Firewall Policy nebst Namen, Source, Destination, Service etc. auch die Anzahl Bytes, welche die Firewall Policy passieren. Bytes (bzw. deren Anstieg) dienen als wichtiger Parameter bei der Analyse von Authentifizierungsproblemen. Beispielsweise, wenn ein User keine Aufforderung zur Authentifizierung erhält, obwohl die Firewall den Traffic analysiert und somit die Anzahl Bytes ansteigt.

CLI bietet mehrere Befehle, um zusätzliche Informationen zu fehlgeschlagenen Authentifizierungsversuchen sowie den entsprechenden Usern zu gewinnen:

Config cli.png Konfiguration über die CLI:

Anzeigen der authentifizierten User und deren IP Addressen:

# diagnose firewall auth list

Bereinigen sämtlicher autorisierter User:

# diagnose firewall auth clear

(Hinweis: Hilfreich, wenn mehrere User nach einem System- oder Gruppenwechsel neu authentifiziert werden müssen)

Troubleshooting bei aktiver Authentifizierung:

# diagnose debug application fnbamd -1

(Hinweis: Immer zusammen mit # diagnose debug enable)

Testen des prehared key zwischen FortiGate und RADIUS server:

# diagnose test authserver radius-direct <ip> <port> <secret>

Testen der LDAP Authentifizierung für bestimmte User:

# diagnose test authserver ldap <server_name> <username> <password>

Zertifikate

Wie kann ich Zertifikate sichern (Back-Up) und wiederherstellen?

Mit der Sicherung einer FortiGate-Konfiguration werden simultan die Keys sowie die Zertifikate gesichert. Zusätzlich lassen sich auf der FortiGate Zertifikate als PKCS#12-File sichern, welches folgendes beinhaltet:

- Private Key
- Public Key
- Zertifikat per se

Das PKCS#12-File kann auf jedem FortiGate-Modell (sowie jeder Firmware-Version), und auf nicht-Fortinet Firewalls wiederhergestellt werden.

Das Sichern bzw. Back-Up ist nur über CLI möglich (ausserdem wird ein TFTP-Server vorausgesetzt).

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
 # execute vpn certificate local import tftp <file-name_str> <tftp_ip>
 # execute vpn certificate local export tftp <file-name_str> <tftp_ip>

Wie konfiguriere ich Zertifikate (VDOM und global)?

FortiGate erlaubt es, dass ein CA sowie ein lokales Zertifikat für eine VDOM oder global konfigurierbar sind.

- Wenn ein Zertifikat auf einer VDOM hochgeladen wird, kann dieses Zertifikat nur auf der gleichen VDOM aufgerufen werden
- Wenn ein Zertifikat global hochgeladen wird, kann es auf allen VDOMS sowie global aufgerufen werden

Die Konfiguration der Zertifikate (VDOM und global) ermöglicht es, die Zertifikate herunterzuladen, zu importieren, und zu löschen.

Ausserdem sind bei der Konfiguration sämtliche Details zu den Zertifikaten sichtbar. Einige Zertifikate haben eine bestimmte Länge im Namen, sowie bestimmte Algorithmen in der Signatur. Beispiel: Fortinet_SSL_ECDSA256 -> das Suffix ECDSA256 steht für Elliptic Curve Digital Signature Algorithm 256.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config certificate local
     edit Fortinet_Factory
     set range <global/vdom>
     set source <factory/user/bundle/fortiguard>
     end   

Antivirus

Wie beschleunige ich Antivirus Scanning mit NP Acceleration?

FortiGate-Modelle mit Nturbo (i.e. NP6, NP7, oder SoC4 Modelle) können UTM- und NGFW-Prozesse auf Netzwerk Prozessoren umlagern.

NTurbo ermöglicht es, dass Traffic vom Ingress Interface zur IPS Engine umgeleitet wird, und von der IPS Engine zum Egress Interface. Dadurch wird Antivirus Scanning beschleunigt, ohne Auswirkung auf Netzwerk-Sicherheit.

Diese Umlagerung funktioniert nur bei Flow-basiertem Antivirus Scanning.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config ips global
       set np accel-mode {none | basic}
     end

Wie beschleunige ich Antivirus Scanning mit CP Acceleration?

FortiGate Modelle mit CP8 und CP9 Content Prozessoren können UTM- und NGFW-Prozesse auf Content Prozessoren umlagern.

Dabei werden (aus der IPS Engine und/oder IPS Datenbank) Datenbanken mit Flow-basierter Mustererkennung heruntergeladen. Weil Anfragen zu Flow-basierter Mustererkennung auf CP Hardware umgeleitet werden, wird Musterkennung beschleunigt und gleichzeitig CPU entlastet.

Falls SSL eingestellt, kann auch SSL Entschlüsselung auf Content Prozessoren umgelagert, und dadurch beschleunigt werden.

Diese Umlagerung funktioniert nur bei Flow-basiertem Antivirus Scanning.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config ips global
       set cp-accel-mode {none | basic | advanced}
     end

SSL-VPN

Wie erhöhe ich die Sicherheit von SSL-VPN-Verbindungen durch Zwei-Faktor-Authentifizierung?

Die Sicherheit von SSL-VPN-Verbindungen kann zusätzlich durch Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöht werden.


Methode 1: Client-Zertifikate

Bei der Authentifizierung wird Remote-Client seitens FortiGate nach seinen (eigenen) Zertifikaten gefragt. Voraussetzung ist, dass Client-Browser ein lokales Zertifikat verwendet, und FortiGate gleichzeitig das entsprechende CA-Zertifikat besitzt.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config vpn ssl settings
       set reqclientcert enable
     end


Methode 2: FortiGate CA-Zertifikate

Im Client-Browser das CA-Zertifikat von FortiGate installieren und verwenden (Standard-Zertifikat: Fortinet_CA_SSL).

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config vpn ssl settings
       set servercert <certificate>
     end


Wie erhöhe ich die Sicherheit von SSL-VPN-Verbindungen durch IP- und MAC-Adressen?

Die Sicherheit von SSL-VPN-Verbindungen kann zusätzlich durch Erlauben bzw. Ausschliessen ausgewählter Host-Adressen (IP und/oder MAC) erhöht werden.


Methode 1: IP-Adressen von Hosts

Im GUI und CLI kann der Zugang spezifischer IP-Adressen erlaubt werden.

Config webgui.png Konfiguration über das WebGui:
  1. VPN -> SSL-VPN Settings
Fortinet-2727.jpg
Fortinet-3065.jpg

Anschliessend im Feld Hosts den entsprechenden Host auswählen.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
# config vpn ssl setting
    set source-address <host>
  end

Umgekehrt kann (nur) im CLI der Zugang spezifischer IP-Adressen ausgeschlossen werden. Beispielsweise können Hosts anhand ihrer geographischer IP-Adressen ausgeschlossen werden.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config vpn ssl settings
       set source-address-negate [enable|disable]
     end


Methode 2: MAC-Adressen von Hosts

Bei dieser Methode wird der Zugang eines Hosts basierend auf dessen MAC-Adresse gewährt bzw. abgelehnt.

Config cli.png Konfiguration über die CLI:
   # config vpn ssl settings
       edit <portal-name>
         set mac-addr-check [enable|disable]
         set mac-addr-action [allow|deny]
       end